Der Monte Frascola

Herrliche Bergfahrt auf einen Aussichtsgipfel im Val Tramontina

9 - 10 Std. lange Rundtour mit sehr viel unberührter Natur !

Herrliches Panorama vom Monte Frascola über die Friaulaner Bergwelt.
Herrliches Panorama vom Monte Frascola über die Friaulaner Bergwelt.

Talort und die ersten Steige

Ich habe diese Rundtour aus Tramonti di Sopra begonnen. Wer nicht so viel Ausdauer hat, kann diese herrliche Bergfahrt auch in zwei Tagen machen und dabei auf der Casera Chiampis, eine Selbstversorger Hütte, nächtigen.

Weiter besteht die Möglichkeit, der Casera Frassaneit und die Notunterkunft Giavons zu nützen.

Ab Tramonti di Sopra geht es bei der Kirche ausgeschildert in westlicher Richtung zuerst auf einer Straße Weg 386 nach Frassaneit. Nach den letzten Häusern kommt ihr auf einen Forstweg hoch über der Meduna am rechten Ufer entlang, überquert später eine Metallbrücke und wandert weiter fast eben taleinwärts.

Nach einem kurzen felsigen Abschnitt am Wildbach Meduna geht es rechts bergan und auf einem schönen Wanderpfad nach 45 Minuten seit ihr in der Waldsiedlung Frassaneit. Hier eine Wegkreuzung: weiter gerade aus geht es zum Lago del Ciul und ihr könnt bis nach Claut wandern. Zum Monte Frascola wird hier rechts abgebogen - sehr gut alles ausgeschildert ! Hier auch letzte sichere Trinkwasserquelle.

 

Der obere naturbelassene Aufstieg zur Forca del Frascola - gut markiert, aber keine Wegtrasse.
Der obere naturbelassene Aufstieg zur Forca del Frascola - gut markiert, aber keine Wegtrasse.

Aufstiegsbeschreibung

Der markierte Bergsteig CAI 386 führt uns in 2:30 Std. hoch zur Forca del Frascola, 1616 m. Zuerst auf viele Serpentinen im schönen Bergwald, mehrmals unterbrochen durch ebene kurzen Querungen, kommen wir zur privaten Notunterkunft Giavons auf 1051 m, unterhalb ist eine kleine Quelle. An dieser rechts haltend vorbei zu einem zweiten längeren Aufstieg durch den Bergwald - immer ordentlich markiert, wenige Trittspuren aber vorhanden. Nach einer längeren linksführenden, leicht steigenden Querung kommt ihr aus dem Wald und in eine felsigen blockigen steilen Bergschlucht.

Ab hier immer gerade aus den Markierungen folgend steil berghoch, teilweise leicht kletternd, meist weglos. Zweimal besteht die Möglichkeit, falsch zu steigen. Einmal bei einem wasserführenden Geröllabschnitt - hier leicht rechts haltend aufsteigen und weiter oben in einem verblockten Abschnitt - auch hier die rechte Seite wählen. Nach all den Felsen folgt oben ein begrünter Steilhang auf diesen ihr die Forca del Frascola auf 1616 m mit einem kleinen Metallkreuz erreicht.

Schöner Rastplatz mit viel Aussicht.

Nun nicht direkt nach links weiter aufsteigen - Verhauer ! - sondern nach der Scharte etwa 50 Hm. auf dem Bergsteig in Richtung Norden absteigen. Ein kleines Hinweisschild, farbig gemalten Hinweis leitet einen Steig, CAI 392, nach links ab. Nun durch Gestrüpp im auf und ab einen kleinen Bergrücken queren, danach den wenigen Markierungen folgend berghoch zu einer weiteren Scharte. Diese überqueren und nun abermals hinunter in ein kleines Hochtal, hier leicht linkshaltend erst gerade aus bergan, später mehr rechts gehend nun wieder steiler hoch zu einer weiteren Scharte.

In diesem Wegabschnitt nur wenige Trittspuren, immer auf die farblichen Markierungen achten. Nun seht ihr eine größere steinige Felsschlucht zwischen zwei Gipfeln. Diese geht es steil berghoch. Kurz also hinunter in die Schlucht und meist mittig steil gerade aus hoch. Oben rechtshaltend auf einen Bergrücken und zu einer Wegteilung. Diesen Punkt solltet ihr euch für den Abstieg merken. Nun rechts weiter in Serpentinen bergan auf den letzten Bergrücken, welcher nun zum höchsten Punkt leitet - angekommen auf dem Monte Frascola auf 1961 m Höhe.

Herrliche Rundumsicht !

 

Im naturbelassenem Gelände zum Monte Frascola unterwegs......
Im naturbelassenem Gelände zum Monte Frascola unterwegs......
Der Monte Giavons - ein weiteres mögliches Gipfelziel
Der Monte Giavons - ein weiteres mögliches Gipfelziel

Abstieg zur Casera Chiampis

Vom Gipfel des Monte Frascola wieder zurück zur Wegverzweigung, welcher ihr beim Aufstieg euch merken solltet. Hier nun den Markierungen folgend rechts ab und weiter in ein Hochtal, nur sehr wenige Trittspuren, und dieses etwa bis zur Mitte bergab steigen. Wenige Farbklekse leiten euch leicht rechts heraus auf einen gegrünten mit Latschenkiefer bewachsenen Berghang. Diesen geht es nun tief hinunter in eine Talmulde. Nun einige Höhenmeter auf dem gegenüber liegenden Berghanh aufsteigen und ein nun besser sichtbarer Steig führt leicht bergab zur Ruine der Casera Tamaruz, 1520 m. Weiter wandern wir nun problemlos auf Steig CAI 392 durch Bergwald hinunter zur Casera Chiampis auf 1236 m.

 

Herrliches Panorama vom Monte Frascola hinüber zu den zentralen Dolomiten
Herrliches Panorama vom Monte Frascola hinüber zu den zentralen Dolomiten
Durch diese Steilschlucht geht es hoch - rechts davon der Monte Frascola
Durch diese Steilschlucht geht es hoch - rechts davon der Monte Frascola

Abstieg nach Tramonti di Sopra

Nun folgt ein 2,5 - 3 stündiger Abstieg nach Tramonti di Sopra. Der "Wasserfallweg" CAI 377 leitet uns aussichtsreich problemlos wieder hinunter. Zuerst in östlicher Richtung ab der Casera Chiampis eben dahin schlendern, danach durch schönen Bergwald an vielen Wasserfällen vorbei, immer gut markiert, hinunter zur Straße, welche zum Passo Rest führt. hier rechts ab und nach zwei Kilometer seit ihr wieder in Tramonti di Sopra.

Ende einer großartigen Bergfahrt !

 

Mehr herrliche Bergnatur geht fast nicht - die Monte Frascola Runde !
Mehr herrliche Bergnatur geht fast nicht - die Monte Frascola Runde !
Der Monte Frascola
Der Monte Frascola