Überschreitung zur Casera Chiampis

Neubeschreibung dieser Route vom Juli 2018 ab der Casera Chiampiuz

Ein kurzer Rückblick zur Casera Chiampiuz auf dem Weg zur Casera Chiampis.
Ein kurzer Rückblick zur Casera Chiampiuz auf dem Weg zur Casera Chiampis.

Wegbeschreibung:  aktuell vom Juli 2018

Diese Übergangsroute ist deutlich schwieriger zu finden, als es bisher war. Dazu sind kurze Bergsteige Abschnitte komplett abgerutscht und dadurch die Begehung nicht mehr so einfach. Auch die Farbmarkierungen sind teilweise zugewachsen und nicht mehr erkennbar, dazu kommen auch noch Wegspuren, welche durch Verlaufer in die Irre führen.

Um die 4 Stunden benötigt ihr jetzt für die Route zur Casera Chiampis.

Meine aktuellen Bilder sind teil dieser Beschreibung.

Von der Casera Chiampiuz, Wegweiser mit falscher Zeitangabe, CAI 378, geht es in südöstlicher Richtung auf gutem Bergsteig leicht bergauf, meist durch Latschenkiefer Gelände. Schöner Rückblick zur Casera Chiampiuz.

Später wird es steiler und ihr erreicht einen unbenannten Berggipfel, schöner Rastplatz. Nun heißt es aufpassen: hier durch Latschen den Pfad zu finden, welcher unschwierig, bei Nässe ab recht rutschig, herunter führt. Ihr kommt nun in eine Scharte. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Scharte linkshaltend steil hinunter - Wegspuren vorhanden - oder zum nächsten Berggipfel auf leicht ausgesetzten Bergkamm wieder hoch steigen. Beide Bergsteige treffen sich wieder an der nächsten Scharte, welche durch Wegspuren und seltenen Farbmarkierungen hin führen. Nun geht es diese Scharte steil hinunter - ca. gute 120 Hm. Danach folgt eine rechtshaltende leicht aufwärtsgehende Querung um eine Bergkante herum. Weiter nun linkshaltend einen langgezogenen Berghang auf Wegspuren, welche immer wieder durch kurze Abrutschungen unterbrochen sind, bergaufwärts queren und in eine weiter schmale Scharte aufsteigen. Jenseits etwa 80 Hm. absteigen - nicht nach 40 Hm. rechts gehen, diese Spuren führen zwar Anfangs zügig weiter, enden aber in einer steilen Geröllschlucht, welche nur mit viel Risiko zu queren geht. Weiter unten geht es deutlich einfacher weiter. Der Beginn dieser Querung - hier durch Latschenkiefer mit deutlichen Spuren und Farbmarkierungen - ist nicht ganz leicht zu finden. Nun geht es im leichten Bergauf und Bergab zügig vorwärts. Ihr kommt in ein weiteres Tal, ab hier sind Wegpfade und Markierungen deutlich besser.

Jetzt geht es landschaftlich betrachtet sehr schön bergauf, etwa 150 Hm, auf eine aussichtsreiche Bergkuppe und jenseits zur verfallenen Casera Naiarduzza über Wiesen bergab. Nun weiter noch etwa 60 Hm. hinunter bis der Bergsteig CAI 378a quert. Nun rechts fast eben weiter diesen Bergsteig durch schönen Bergwald. Ihr kommt auf eine Forststraße und nach 15 Minuten müsst ihr aufpassen. Bevor die Forststraße nach links herunter führt geht die Route rechts ab, leicht berghoch in lichten Bergwald. Später deutlich besser markiert. Danach eben ein weiteren Hang queren und nun  wiederum durch den Bergwald hoch, hier einige Bäume durch Windbruch im Wege, und weiter hoch in die Forca del Mugnol, 1556 m. Hier extrem hoch gewachsene Vegetation, keinerlei Wegspuren, aber Farbmarkierungen an den Bäumen. Jenseits der Forca muß nochmals aufgepasst werden, weitblickend Ausschau halten nach deutlichen Farbmarkierungen an Bäumen, da durch sehr hohes Gras alle Steige zugewachsen sind. Im Bergwald geht es nun problemlos auf guten Bergsteigen bergab. Unten angekommen noch 5 Minuten gerade aus, dann nach rechts und in weiteren 5 Minuten seit ihr an der Casera Chiampis, 1236 m angekommen.

 

Rückblick nach Norden von der ersten Bergkuppe aus, welche ab der Casera Chiampiuz erreicht wird.
Rückblick nach Norden von der ersten Bergkuppe aus, welche ab der Casera Chiampiuz erreicht wird.
Hier erkennbar die Wegteilung: entweder den Bergkamm hoch oder links den Berg queren.
Hier erkennbar die Wegteilung: entweder den Bergkamm hoch oder links den Berg queren.
Wegführung nach dem Steilabstieg in die nächste Scharte.
Wegführung nach dem Steilabstieg in die nächste Scharte.
Hier der weitere Weg in rot eingezeichnet - in lila die Route zum aussichtsreichen Cimon di Agar 1913 m.
Hier der weitere Weg in rot eingezeichnet - in lila die Route zum aussichtsreichen Cimon di Agar 1913 m.
Hier rückblickend die Querung nach der dritten Scharte, von der ihr her kommt.
Hier rückblickend die Querung nach der dritten Scharte, von der ihr her kommt.
Der Wiesenabstieg bei der verfallenen Casera Naiarduzza - mit großartigen Ausblick über die Berge.
Der Wiesenabstieg bei der verfallenen Casera Naiarduzza - mit großartigen Ausblick über die Berge.
Bei der verfallenen Casera Naiarduzza im Rückblick auf den langgezogenen Wiesenhang.
Bei der verfallenen Casera Naiarduzza im Rückblick auf den langgezogenen Wiesenhang.
Hier unterhalb der total zugewachsenen Wegführung zur Forca del Mugnol, an Bäumen Farbmarkierungen.
Hier unterhalb der total zugewachsenen Wegführung zur Forca del Mugnol, an Bäumen Farbmarkierungen.