Vom Rifugio Giaf zum Rifugio Maniago

Durch die zentralen Friaulaner Dolomiten

 

Bivacco Granzotto-Marchi - 2152 m


Weitere Info siehe bei Bivacco,

maximal 12 Schlafplätze möglich

Wasser  12 Min. vom Bivacco entfernt

stets geöffnet - nicht bewirtet.

850 Hm. bergauf - 110 Hm. bergab.

2:45 Std. - anspruchsvolle Tour

Bivacco Granzotto-Marchi
Bivacco Granzotto-Marchi

Wegbeschreibung:  10.Etappe

Vom Rifugio Giaf auf Steig 342 in südlicher Richtung 30 Min. aufwärts zu einer Weggabelung. Hier weiter auf Steig 342 immer steiler werdend berghoch. Später in eine enge geröllhaltige Schlucht, diese recht mühsam und etwas heikel hoch zur Forcella del Cason. Jenseits leicht bergab rechtshaltend auf schmalen Steig zum Bivacco.

Im Hochtal vom Bivacco Granzotto-Marchi
Im Hochtal vom Bivacco Granzotto-Marchi

Bivacco Perugini - 2060 m

Maximal 9 Schlafplätze möglich,

Wasser meist 2 Min. nördlich vom Bivacco stets geöffnet.

Der Anstieg zur Forcella Cimoliana ist gesperrt. Tour über Forcella Monfalcon di Forni und Forc. Montanaia.

650 Hm. hoch - 750 Hm. bergab.

4:30 - 5:00 Std.  Anspruchsvolle, wunderschöne Tour.

Bivacco Perugini
Bivacco Perugini

Wegbeschreibung:  11.Etappe

Vom Bivacco nordlich auf Steig 342 hoch in die Forcella Monfalcon di Forni. Jenseits aussichtsreich das Cadin di Arade hinunter zur Wegkreuzung. Nun links, Steig 353 in südlicher Richtung immer steiler werdend berghoch. In der enger werdender Schlucht anstrengend und heikel aufwärts in die Forcella Montanaia. Grandiose Ausblicke. Jenseits das Hochtal südlich bergab zum Bivacco.

Campanile di Val Montanaia
Campanile di Val Montanaia

Rifugio Pordenone - 1249 m

 

Mitte Juni - Ende September geöffnet

65 Schlafplätze

Telefon: 0039 0427 87300

12.Etappe - kurz und schmerzvoll - nur bergab 800 Hm. 1:40 Std.

Trekkingstöcke zu empfehlen. Steig 353 in südlicher Richtung hinunter und unten links ab durch Wald zum Rifugio Pordenone.

 

Rifugio Pordenone
Rifugio Pordenone

Bivacco Gervasutti - 1940 m

13.Etappe

Maximal 9 Schlafplätze möglich, wird nur noch selten besucht.

Achtung: Steig Sentiero Marini 352 nicht mehr begehbar und wird auch nicht mehr gewartet.  Neuer landschaftlich sehr schöner Übergang durch das Val de Santa Maria.  Gut markierte problemlose Steige zur Forcella Spe.

Bivacco Gervasutti
Bivacco Gervasutti

Rifugio Tita Barba
Rifugio Tita Barba
Rifugio Padova
Rifugio Padova

Meine Empfehlung:  14. Etappe

Wer genug Zeit mitgebracht hat, geht von der Forcella Spe entweder zum Rifugio Padova oder Rifugio Tita Barba weiter. Übernachtet dort und marschiert am nächsten Tag über die neue Route Casera Cavalet zur Casera Laghet de sora.

Landschaftlich eine großartige Variante auf sehr guten Pfaden - bestens markiert und ausgeschildert. Einfach eine Genußtour. Informationen siehe bei den einzelnen Hütten.

 

Casera Cavalet
Casera Cavalet
Casera Laghet de sora
Casera Laghet de sora

15. Etappe zur Casera Laghet de sora

Vom Bivacco Gervasutti zur Forcella Spe - nicht mehr unterhalb den Steig benützen, abgerutschte Trasse, fast nicht mehr begebar. Nun Steig 389 in südlicher Richtung, das Hochtal Misera durchqueren und weiter in das Val dai Laris. Nun zu einer markanten Bergkante, um diese herum und ein weiteres Hochtal queren zur sichtbaren Casera Laghet de sora.

Knapp 3 Std. - 320 Hm. hoch + 380 Hm. bergab.

Markierte Steige, mehrmals durch Abrutschungen unterbrochen und nicht immer leicht zu finden. Landschaftlich reizvolle Tour.

 

Zum Bivacco Greselin - 1920 m

 

16. Etappe ein großartiger und technisch schwieriger Übergang - das Non plus Ultra auf dem Dolomiten Höhenweg 6. Alles ist gefragt: Klettern - Zurecht finden - kein Wasser - schlechte Markierungen - und völlige Einsamkeit. Aber das sucht Ihr ja !  1000 Hm. bergauf - 970 Hm. bergab -    7:30 Std. -  8:00 Std.

Bivacco Greselin
Bivacco Greselin

Wegbeschreibung:

Wer es ausführlich braucht, nehme den Wanderführer vom Rother Verlag. Ich denke aber, diese Route sollte man, wie ich beim ersten Mal 1982 nur mit der Karte ausgestattet unternehmen. Intensiver kann eine Tour nicht mehr sein.

Von der Casera Laghet de sora etwas zurück zur Wegteilung und nun in südlicher Richtung den Spuren folgend über mehrere Wiesen und Bergrücken immer weiter hinauf bis in die Forcella Val del Drap. Etwas noch weiter rechts empor, wo eine markante Markierung nach unten führt. Nun recht steil bergab - um eine Felsnase rechts herum, etwas bergan und auf der anderen Seite der Schlucht der Einstieg in die Forcella dai Cacciatori. Immer wieder Farbkleckse zu finden. Weiter immer in südlicher Richtung zum Höhepunkt der Bergfahrt zur Forcella Compol, 2450 m. Grandiose Bergschau. Nun wieder abwärts - recht heikel - teilweise Klettern den wenigen Markierungen folgend in südwestlicher Richtung im auf und ab zum Bivacco Greselin.

Anmerkung: In den achziger Jahren wollte der Bayerische Rundfunk ein Film über diesen Dolomiten Höhenweg 6 drehen und hat sich genau auf diesem Abschnitt total vertan. Irgentwie sind alle gesund unten angekommen, aber niemand fand das Bivacco Greselin.

Zum Teil sind Farbflecken so angebracht, als benötige man diese nur zur Sicherheit, das man auf der richtigen Spur ist.

 

Im Aufstieg zur Forcella Val del Drap
Im Aufstieg zur Forcella Val del Drap

Weiterweg zum Rifugio Maniago

nochmals anspruchsvolle Tour,

17. Etappe - 510 Hm. hoch + 690 Hm. bergab,  3:30 Std.

markierte Steige 358. Vom Bivacco Greselin über Wiesen südwestlich hoch. Nun folgen mehrere Querungen und kleinere Schluchten im auf und ab, hierbei oftmals kurze Kletterabschnitte zum Teil heikel. Der Wegverlauf ist aber gut zum finden. Bei der Wegteilung zur Forcella dai Frati sind die Schwierigkeiten vorbei. Nicht aufsteigen. Nun in südwestlicher Richtung mehrere Querungen hinüber zur Forcella Duranno. Hier anfangs mit etwas Klettern bergab und danach auf guten Weg gemütlich hinunter zum Rifugio Maniago. Es ist vollbracht und hinterlässt Bleibendes.

Forcella Duranno
Forcella Duranno

Rifugio Maniago
Rifugio Maniago

Weitere Etappen zum Rifugio Dolada

 

Forcella Duranno
Forcella Duranno