Karnische Dolomiten

Zwischen Sexten und Thörl - Maglern weit im Osten

Karnischer Hauptkamm
Karnischer Hauptkamm

Sexten, Sillian, das Osttiroler Gailtal und das Bergdorf Obertilliach

Zwischen Sexten in Südtirol und Sillian in Osttirol beginnen die Karnischen Alpen mit einer klaren West - Ost Ausrichtung des Hauptkamm. Landschaftlich schöne Talorte liegen nördlich und südlich zu Füßen dieser Berge. Nach Sexten folgt das Comelico und geht bis Cima Sappada südlich des Hauptkamm entlang. Auf der Nordseite folgen bezaubernde Bergdörfer wie Kartitsch und Obertilliach. Obertilliach gehört zwischenzeitlich zum Mekka der Biathleten aus aller Welt. Nirgends bestehen bessere Trainingsbedingungen wie hier, ab November Schnee und beste Loipen und im Sommer anspruchsvolle Skiroller Strecken und gepflegten Schießstand.

An Bergtouren bieten sich von Kartitsch aus der Obstanser See und die Pfannspitze an, sowei weitere benachbarte Gipfelziele. Von Obertilliach aus beherrscht der Porze die Szenerie. Bewirtete Berghütten wären die Obstanser Seenhütte und die neue Porzehütte.

In Kartitsch, wie auch in Obertilliach ergeben sich genügend Übernachtungsmöglichkeiten und die Küche ist hier nur zu empfehlen.

 

Am Spitzköfele - hoch über Obertilliach
Am Spitzköfele - hoch über Obertilliach

Das Lesachtal bis zum Plöckenpass

Orte wie Maria Luggau und St.Lorenzen prägen das naturbelassenste Hochtal Europas, das Lesachtal. Von hier aus können Gipfelziele wie Monte Peralba - Hochweißstein und die Hohe Warte den Bergsteiger locken. Fast schon unendliche Bergtouren für einen langen Sommer können unternommen werden.

Wer dazu mit dem Kajak umgehen kann, findet mit der Gail einen anspruchsvollen wilden Bergfluß. Dazu besteht einmal im Jahr die Möglichkeit, an der großen Dolomiten Radrundfahrt von Lienz durch das Lesachtal teilzunehmen. An der Südseite liegt das Val Visdente, eines der schönsten Talregionen auf der Friaulaner Seite der Karnischen Dolomiten.

 

Der Monte Avanza von Nordosten aus betrachtet
Der Monte Avanza von Nordosten aus betrachtet
St. Lorenzen im Lesachtal
St. Lorenzen im Lesachtal
Aufstieg zum Valentintörl
Aufstieg zum Valentintörl

Vom Plöckenpass zum Naßfeld

Das Obere Gailtal begleitet von dunklen Wäldern und weißen Felsgipfeln. Von Kötschach-Mauthen bis Hermagor liegen viele kleine Dörfer an der Nordseite der Karnischen Alpen. Selbst eine Bahnlinie von Villach nach Kötschach-Mauthen besteht und wurde modernisiert.

Die Gemeinde Tröpolach ist der Talort für das weitläufige Skigebiet am Nassfeld. So ist es auch kein Wunder, das gerade hier die meisten Möglichkeiten für Übernachtungen bestehen, vom ehrwürdigen Gasthof bis zum Spitzenhotel.

Viele Via Ferrata liegen an diesem Teil der Karnischen Dolomiten. Nach Süden verlaufen einige Nebenzweige der Berge, die viele abenteuerliche Bergtouren bieten, wie der Monte Sernio und Monte Zermula.

 

An der Westseite des Zottachkopf
An der Westseite des Zottachkopf
Wanderweg oberhalb der Rattendorfer Alm
Wanderweg oberhalb der Rattendorfer Alm

Vom Naßfeld weiter nach Osten bis Thörl - Maglern

Das Untere Gailtal weitet sich langsam und links und rechts der Gail lebt eine alte Kulturlandschaft.

Bei Hermargor liegt der Pressegger See, begrenzt im Norden von den Gailtaler Alpen und den Karnischen Bergen im Süden. Augedehnte Schilfgürtel und nur eine geringe Wassertiefe sind die Merkmale dieses Steppensee, bevölkert im Sommer von einer Vielzahl an Wasservögeln.

Oben am Bergkamm steht der Gartnerkofel, die Heimat der Wulfenia, die berühmte blaue Blumenpflanze Kärntens. Diese gibt es außer hier nur noch in Montenegro, Albanien und im Himalaja. Ein weiteres lohnende Ziel ist der Panoramagipfel Poludnig und der Eggeralm See. Wer mit Kindern seinen Spaß haben möchte, dem rate ich die Begehung der wildromantischen Garnitzenklamm. Vier Abschnitte leiten durch das wilde Wassertal.

 

 

Eine Rast auf dem Weg zum Gartnerkofel
Eine Rast auf dem Weg zum Gartnerkofel
Der Gartnerkofel vom Westen aus betrachtet
Der Gartnerkofel vom Westen aus betrachtet