Monte Peralba - Hochweißstein, 2694 m

Der Monte Peralba - Hochweißstein - gesehen an der Anfahrt von Süden.
Der Monte Peralba - Hochweißstein - gesehen an der Anfahrt von Süden.

Via ferrata Sartor

Zwei Zugänge führen zum Einstieg dieser Ferrata. Von Norden über das Hochweißsteinhaus und Hochalpljoch zum Bladner Joch und von Süden vom Rifugio Calvi in Richtung Passo di Sesis. Hinweise zum Einstieg und gut ausgeschildert am Fels.

Wegbeschreibung:

Zuerst über Grasstufen und Schrofengelände steil berghoch, kurz bergab steigend und in eine Felsschlucht hinein. Weiter eine Steilwand mit Eisenbügeln und Stiften empor, nun nur mit Stahlseilen weiter hoch und 100 m weiter kletternd zu einem Felskopf. Weiter den Sicherungen nach zu einer Schlucht, über Platten querend bergan und gerade empor auf kleinen Schuttplatz. Weiter wandernd über meist Geröll und Schutt zum Gipfelkreuz und einer Madonnenstatue. Bei klarem Wetter eine grandiose Fernsicht bis ins venezianische Flachland mit der Lagune von Venedig.

 

 

Monte Peralba - Hochweißstein - gesehen am Normalweg von Nordem
Monte Peralba - Hochweißstein - gesehen am Normalweg von Nordem

Normalroute von Nordosten, vom Hochalpljoch

Der leichteste Weg zum Monte Peralba, auch die Abstiegsroute für die ferrata Sartor. Gut markierter Anstieg,448 + 131, Trittsicherheit notwendig, die letzte Rinne zum Gipfel meist schneegefüllt und sparsam gesichert, etwa 2:45 Std. vom Hochweißsteinhaus.

Wegbeschreibung:

Zuerst in das Hochalpljoch und von dort zum Nordost - Wandfuß des Monte Peralba. Nun steil über Gras und Geröll in Serpentinen einen Bergrücken hoch. Weiter steiler werdend zur sichtbaren großen Rinne und durch diese steigend und kletternd auf den Gipfelgrat. Am Grat Richtung Süden zum höchsten Punkt und Gipfelkreuz des Monte Peralba.

Im Abstieg den Grat nach Norden entlang und leicht linkshaltend in die große Rinne hinunter, über Geröll in Serpentinen weiter bergab und auf Wiesen hinunter zum Hochalpljoch. Weiter auf Steig 448 zum Hochweißsteinhaus.

 

Der Westgrat - Aufstieg

800 Hm. + 3 Std.

vom Rifugio Sorgenti del Piave, rot markierte Route. Vom Rifugio rechts vom Passo Col di Caneva ab den Berghang auf Steig westwärts querend unter den abstürzenden Wänden dahin. Weiter steil bergauf zum Westgrat des Monte Peralba. Nun immer in östlicher Richtung etwas eintönig recht gleichmäßig auf dem Westgrat zum Gipfel des Monte Peralba. Für Kinder sehr langweilig, eher im Abstieg machbar.

Bilder technisch wäre ein Aufstieg im Oktober gegen Nachmittag wegen der dann günstig stehender Sonne ideal !

 

 

Am Gipfelkreuz des Hochweißstein
Am Gipfelkreuz des Hochweißstein

Der Monte Peralba mit dem markanten Westgrat
Der Monte Peralba mit dem markanten Westgrat

Die Südwestschlucht zum Hochweißstein - Monte Peralba

Für gute Bergsteiger bietet sich dieser landschaftlich großartiger Anstieg durch die große Schlucht der Süd - Südwest Wand an.

Klettertechnisch maximal im 2.Grat, 700 Hm. und 3:30 Stunden. Der Zugang zum Einstieg vom Rifugio Sorgenti del Piave ist weglos, aber in 20 Minuten erreicht.

Aufstiegsroute:

Der Einstieg liegt an der Ausmündung der großen Schlucht. Links von ihr berghoch und dann neben der Schlucht bis links von ihr eine weitere Schlucht folgt. Weiter die Hauptschlucht nun an der rechten Seite kletternd bergauf, später direkt in der Schlucht zum schwierigsten Teilstück. Dieses wird an der linken Seite umgangen, danach wieder aufwärts in der Hauptschlucht. Später linkshaltend zu einer tiefen Höhle, Grotta Zabaione. Weiter im gut gegliederten Gestein rechts zur einer weiteren Höhle von der wieder in die Hauptschlucht gestiegen wird. Nun in der Schlucht an das obere Ende, über viel Schutt in eine Scharte und am Gipfelgrat gehend zum Gipfelkreuz des Monte Peralba.

Der Abstieg erfolgt am Besten über den Westgrat wieder hinunter zum Rifugio Sorgenti del Piave. Wer aber zum Hochweißsteinhaus möchte kann entweder über den Normalweg oder landschaftlich besser über die Via ferrata Sartor abklettern und weiter auch zum Rifugio Calvi gelangen.

Wie ihr seht, bietet der Monte Peralba einiges an Bergtouren, wobei ich die schweren Kletterrouten selbst noch nicht gemacht habe, welche es einige aber geben soll.

 

Monte Peralba - Hochweißstein
Monte Peralba - Hochweißstein
Oberhalb des Passo Sesis
Oberhalb des Passo Sesis
Karnische Dolomiten
Karnische Dolomiten