Grandeur Tour - 8. bis 10. Etappe

8. Etappe - zum Rifugio Pordenone

Die jetzt folgende 8. Etappe zum Rifugio Pordenone führt durch das Kernstück des Parco naturale Dolomiti Friulane und seinem Wahrzeichen der Campanile di Val Montanaia. Wir steigen hoch zur Forcella Montanaia, gehen hinüber zur Forcella Cimoliana, schauen am Bivacco Perugini vorbei und steigen das Val Montanaia hinab.

1100 Hm und 6 Stunden warten auf uns. Gut markierte und ausgeschilderte Steige, 346, 342 + 353, leiten die Tour. Die letzten 200 Hm. zur Forcella Montanaia sind recht heikel - eine wilde und steile Geröllschlucht mit viel Möglichkeit zum Steinschlag muss überwunden werden.

 

Das Wahrzeichen - die Campanile di Val Montanaia
Das Wahrzeichen - die Campanile di Val Montanaia

Wegbeschreibung:

Vom Rifugio Padova den Steig 346 in östlicher Richtung durch den Wald hoch zu einer Wegkreuzung. Nun führt Steig 342 in südöstlicher Richtung aussichtsreich weiter hoch, schwenkt nach Süden, eine Linksabzweigung ins Cadin di Arade berührt uns nicht. Steig 353 - immer steiler werdend führt in eine immer engere Schlucht, die bald nur noch wenig halt bietet. An seiner rechten Seite kommt man noch am Besten diese hoch. Mühsam und verschwitzt erreichen wir die Forcella Montanaia, 2333 m. Ein grandioses Panorama nach Süden zeigt sich - welch eine Landschaft !

 

Jenseits gehen wir etwas linkshaltend hinüber in die Forcella Cimoliana und betrachten in der Ferne weitere Ziele unserer Tour. Nicht diese Scharte hinunter - unbegehbar und gesperrt - sondern halbrechts bergab zur Campanile di Val Montanaia und am Bivacco Perugini vorbei.

 

Tipp: 12 Minuten auf Steig 357 westlich hinüber gehen - Richtung Forcella Segnata - und staunend die Campanile betrachten!

 

Abstieg zum Rifugio Pordenone:

Linkshaltend an der Campanile vorbei und recht steil in Serpentinen das Val Montanaia hinunter. Der Steig ist nicht immer haltend, Abrutschungen erschweren den Abstieg, Trekkingstöcke helfen. Nun immer weiter bergab bis tief unten ein Pfad links in den Wald hinüber führt. Diesen weiter hinunter zum Rifugio Pordenone.

 

Rifugio Pordenone
Rifugio Pordenone
Die Campanile gesehen beim Abstieg
Die Campanile gesehen beim Abstieg
Aufstiegpfad zur Forcella Montanaia
Aufstiegpfad zur Forcella Montanaia
Pian Meluzzo - unterhalb des Rifugio Pordenone
Pian Meluzzo - unterhalb des Rifugio Pordenone

Forcella Cimoliana
Forcella Cimoliana

9. Etappe - zum Rifugio Giaf

Wieder ein langer und anstrengender Übergang - zum Rifugio Giaf. Die Tour kann beim Bivaacco Granzotto-Marchi halbiert werden. Dazu haben wir auch noch zwei Möglichkeiten hier her zu kommen. Meine Empfehlung - allerdings 30 Minuten länger, das Val Monfalcon di Forni.  Steige 361, 359 + 342.

1000 Hm. - 6 Stunden bis zur Giaf.

Rifugio Giaf - im Herbst
Rifugio Giaf - im Herbst

Wegbeschreibung:

Vom Rifugio Pordenone hinunter zum Parkplatz Meluzzo. Großes Hinweisschild und Wegweiser. Auf breiten Weg, 361 in nordöstlicher Richtung gemütlich das Val Meluzzo entlang. Bei der Unterstandshütte Caseruta del Pecoli zweigt der Steig 359 in das Val Monfalcon di Forni ab. Dieses Tal gehen wir bergan. Gute Steige führen angenehm hoch. Bei etwa 1900 m betreten wir ein schönes grünes Hochtal voller Stille. Weiter aufwärts - am Wasser des Bivacco Granzotto-Marchi vorbei - hoch zum erwähnten Bivacco. Schöne Landschaftsbilder!

Steig 342 führt rechtshaltend in die Forcella del Cason und jenseits recht heikel eine Geröllschlucht steil hinunter. Weiter bergab - bald ein besserer Pfad tief hinunter zur Wegkreuzung. Ausgeschildert zum Rifugio Giaf noch 25 Minuten und das Tagesziel ist erreicht.

 

Im Hochtal des Val Monfalcon di Forni
Im Hochtal des Val Monfalcon di Forni
Hoch zum Bivacco Granzotto-Marchi
Hoch zum Bivacco Granzotto-Marchi

Panorama beim  Bivacco Granzotto-Marchi
Panorama beim Bivacco Granzotto-Marchi

10. Etappe - zum Rifugio Tenente Fabbro

Nach zwei hammerharten Abschnitten folgt zwar eine lange und etwas abenteuerliche Etappe - aber die Schwierigkeiten liegen eindeutig mehr bei der Pfadsuche - bzw. diesen nicht zu verlieren. Ein Teilabschnitt der alten Route des Dolomiten Höhenweg 6 "Weg der Stille" in nördlicher Richtung.

5 bis 7 Stunden - je nach dem Ihr Euch verlaufen habt.

 

Steig auf dem Weg zum Passo Mauria
Steig auf dem Weg zum Passo Mauria
Steig zum Rifugio Giaf
Steig zum Rifugio Giaf

Wegbeschreibung:

Zuerst auf Steig 341 problemlos und gut markiert im Auf und Ab in 2 Stunden zum Passo della Mauria, 1298 m. Kaffeepause mit 2. Frühstück möglich.

Nun über die Pass- Strasse und auf kleinem Sträßchen durch Lärchenwald zum Pian di Stabie, 1373 m. Nun schenkt der Weg nach südosten in Richtung Costa Bordona ein. Vor dem ereichen geht rechts ein Steig ab zur Casera Piol, 1741 m und weiter in östlicher Richtung Steig 207 zur Casera Lavazeit, 1813 m, hier könnte auch übernachtet werden. Jetzt östlich die Forcella Tartoi hoch, 2006 m  und jenseits auf Steig 211 zur Casera Tortoi, 1711 m hinunter. Zwischen der Abzweigung vor der Costa Bordona und der Casera Tortoi ist die größte Verlaufgefahr, meist durch hohes Gras verursacht. Des Öfteren findet Ihr überraschend an Bäumen Hinweisschilder zu den einzelnen Casera, hauptsächlich das Lavazeit - schauen und dem Gefühl nach - passt schon.

Der Steig 208, gut markiert geht nun hoch in Richtung Monte Tiafin. Dieser Berg wird an seiner Nordseite gequert, über eine kleine Scharte nach Norden hinunter, steil und heikel geht es in Richtung Rifugio Tenente Fabbro. Bei der Casera Razzo kommt Ihr auf eine Strasse, die nun in westlicher Richtung zum Rifugio Tenente Fabbro führt. Hier gibt es ein kühles Hefeweizen !

 

Aussicht zur Brentoni Berggruppe
Aussicht zur Brentoni Berggruppe
Rifugio Tenente Fabbro
Rifugio Tenente Fabbro

Monte Brentoni
Monte Brentoni