Bergtouren ab dem Rifugio Bruno Boz

Piz de Sagron - 2486 m
Piz de Sagron - 2486 m

Sass de Mura - 2547 m

Gipfeltour - zum höchsten Berg der Feltriner Dolomiten

Lage:

Höchster und schönster Gipfel der Feltriner Alpen und ein bedeutender Dolomitenberg. Der von mir beschriebene Normalaufstieg auf den Sass de Mura führt von der Westschulter des Berges über den Südgrat auf den Südwestgipfel und weiter zum Hauptgipel.

Klettern bis zu 3 minus - einige kurze Stellen - meist 2. Schwierigkeitsgrad.

3:30 Std. ab dem Rifugio Bruno Boz.

Schöne Kletterei in meist festen Gestein. Bis zur Westschulter mit Steinmännchen markierte Route.

 

Beschreibung:

Vom Rifugio Bruno Boz in nördlicher Richtung in Kehren hinunter zum Rivo Neva, über den Bach und nun recht steil bergauf bis zum quer kommenden Steig. Auf diesen kurz nach links gehend bir zu einer kleinen Wegkreuzung. Nun leicht rechts haltend einen markierten Steig steil empor, rechts schöner Wasserfall, und weiter zu einer Quellwasser Fassung am Fuße einer steilen Wand. Linkshaltend weiter bergauf, durch ein schönes Wiesenhochtals leicht steigend weiter und nun recht steil über Geröll und Schutt zur Forcella Neva, 2148 m.

Nun auf die Südseite des Sass de Mura auf schmalen Geröllbändern aufwärts gehend, einen Felsspalt 5 m abkletternd hinunter und wieder 6 m hochklettern. Nun über eine Geröllhalde aufwärts bis zu einer Wegteilung.

Weiter rechtshaltend über Geröllbandern bergauf zur Westschulter des Sass de Mura, 2400 m.

Auf einem horizontalen Band in die Westseite des Grates zu zwei Kaminen. Direkt nach diesen eine griffige Wand 10 m rechtshaltend empor auf ein weiteres Geröllband. Kurz rechts entlang zu einem Kamin und diesen empor zur Grathöhe. Nun in die Ostseite des Grates weiter hochkletternd zum Südwestgipfel des Sass de Mura, 2522 m.

 

Weiterweg zum Hauptgipfel:

kurze grandiose Klettertour, landschaftlich einmalig, 40 Min.

Vom Südwestgipfel nordöstlich eine Geröllrinne kurz hinunter, durch einen 20 m Kamin bergab in eine kleine Scharte vor einem Turm. Hier auf einem schmalen Band nach links in die Nordseites des Turmes. Kletternd  um eine Kante rechts herum, kurz abwärts und über leichte Felsen bergan in eine weitere Scharte. Auf flachem Band durch die Nordseite zur weiteren Scharte des Gipfels. Markanter Steinmann.

Nicht die steile Gratkante empor, sondern über eine gegliederte Wand rechts davon aufwärts zur großen Gerölltrasse. Nun unschwierig über Geröll und leichte Felsen zum Hauptgipfel des Sass de Mura.

Eine grandiose Rundumsicht - die man nicht mehr vergessen wird.

Abstieg wie Aufstieg, auf die Steinmännchen beim Aufstieg achten.

 

 

zur Westschulter des Sass de Mura
zur Westschulter des Sass de Mura
Aufstieg zum Sass de Mura
Aufstieg zum Sass de Mura

Weitere Bergtour - eine Sass de Mura Umrundung !

 

 

Westschulter des Sass de Mura
Westschulter des Sass de Mura
zum Sass de Mura
zum Sass de Mura
Panorama am Sass de Mura
Panorama am Sass de Mura